Kooperationsprojekt - Forchheim "Ruhalmstraße"
Bebauungskonzept

Zur Erschließung eines lediglich als Parkplatz genutzten innerstädtischen Grundstücks in Forchheim wurde 2017 ein Bebauungskonzept mit sechs verschiedenen Varianten erstellt. Die im Osten des Grundstücks gelegene Villa aus dem 19. Jahrhunderts wurde in manchen Varianten eingebunden, in anderen nicht. Es wurden vielfältige Nutzungsverteilungen entwickelt, die das Thema Wohnen und Arbeiten beinhalten.
 
 

6Varianten/Nutzungsverteilung

3Bürogebäude

 

15Wohneinheiten

6500m²Grundstücksfläche

 

Ein Gelände, sechs Varianten


Das vorgelegte Konzept zur Bebauung des Grundstückes Ruhalmstraße/Ecke Nürnberger Straße setzt grundsätzlich einen Rückbau der vorhandenen Wohn- und Gewerbebauten voraus. In sechs Varianten stellt das Konzept dar, welche Nutzung des Gesamtgrundstückes bei Entfall oder Integration der denkmalgeschützten Villa möglich ist.

Das Bebauungskonzept sieht dabei einheitlich vor, dass entlang der Straßen im Norden und Osten Verwaltungsgebäude entstehen, die sich individuell in Einheiten unterschiedlicher Größe und Nutzung gliedern lassen. Im Süden und Westen des Grundstücks entstehen Wohngebäude, die sich aus zweigeschossigen Townhouses mit sechs bis sieben Wohneinheiten sowie einem Apartmenthaus mit insgesamt acht Wohnungen und zentraler Erschließung zusammensetzen.

Der entstehende Innenhof ist als Gemeinschaftsfläche offen gegliedert und mit Aufenthalts- und Spielmöglichkeiten gestaltet. Auch für die Nutzer der Büros und der Verwaltungsgebäude sind Außenflächen vorgesehen.